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Noch 19 Tage “drei unter drei” – ein Rückblick, Teil 2

… und Zeit, die Fortsetzung des letzten Artikel zu schreiben.

Die Anfangszeit mit zwei kleinen Jungs war wunderschön, aber im Rückblick auch anstrengend – zwei Babies, die nicht nur klein und damit – logisch- noch sehr von ihren Eltern abhängig waren, sondern zwei Kinder, die -obwohl innerhalb eines Jahres geboren- vollkommen unterschiedliche Bedürfnisse hatten. Während das Neugeborene gestillt werden wollte und nach Körperkontakt verlangte, begann der “große” Bruder damit, die Welt im Stehen zu erkunden, die ersten kleineren Trotzanfälle an den Tag zu legen und wurde insofern anstrengender als er nicht mehr nur herumlag. Spannenderweise gab es keinerlei Eifersüchteleien zwischen den beiden, der Große “half” beim Wickeln, beruhigte den Kleinen mit dem Schnuller und freute sich an ihm.  Die Nächte waren durchwachsen – zwar schlief das Baby schnell relativ gut, der Große allerdings war von Geburt an nie ein guter Schläfer gewesen und wachte auch mit über einem Jahr noch mehrmals in der Nacht auf.
Einfacher wurde vieles als der größere der beiden mit 16 Monaten zu laufen begann – nun konnte man ihn beim Einkaufen zumindest auf den Boden stellen und musste nicht mehr beide tragen. Die erste Zeit mit den beiden war allerdings insgesamt sehr viel weniger anstrengend als ich befürchtet hatte (ich hatte mir aber auch das schlimmste ausgemalt ;)). Auch nach mittlerweile fast zwei Jahren gibt es zwischen den Jungs kaum spürbare Konkurrenz, Rivalitäten oder Eifersucht. Gerade bei gleichgeschlechtlichen Geschwistern mit geringem Altersabstand oder gleichgeschlechtlichen Zwillingen ist Eifersucht häufig ein Thema – der Kelch ist an uns bislang vorübergegangen.

Nach den Jungs waren wir uns schnell einig, dass wir noch ein drittes Kind möchten – es war nur eine Frage des Zeitpunktes. Nach Rücksprache mit mehreren Ärzten, die uns wenig Chancen auf eine erneute baldige Schwangerschaft ausrechneten und die letzte Schwangerschaft für einen 6er im Lotto hielten, beschlossen wir, die Natur entscheiden zu lassen. Und sie meinte es gut mit uns: 10,5 Monate nach der Geburt unseres zweites Kindes hielt ich erneut einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand.

- to be continued -

 

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