Artikelformat

Eltern – Kind – Blogparade: Aufgabe 2: Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit

(Danke für den Hinweis, Vroe – auch der Artikel war für 17:45 Uhr geplant, WordPress behauptet sogar, ihn veröffentlicht zu haben)

Das 2. Thema der Eltern-Kind-Blogparade lautet “Wie alles begann – Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit”

Motto-Schwangerschaft-Geburt-Babyzeit

Seinen Start nahm “alles” schon vor ganz vielen Jahren, mein Mann und ich waren schon eine Weile zusammen bis ein Kinderwunsch konkret wurde. Vom Kinderwunsch bis hin zur Schwangerschaft verging dann leider eine noch lange, nicht immer einfache Zeit, bis wir endlich im Mai 2008 einen positiven Schwangerschaftstest in Händen hielten. Zwar war vorher schon einmal eine Schwangerschaft eingetreten, diese hielt jedoch nur 3 Wochen.
Die Anfangszeit der Schwangerschaft war spannend, aber auch von vielen Ängsten und Sorgen begleitet, die ab der 13. Schwangerschaftswoche zwar nicht verschwanden, aber immerhin weniger wurden.

An der Stelle möchte ich euch gerne mein Lieblingsbild aus der ersten Schwangerschaft zeigen:


Das Bild hat durch den Scan ein wenig gelitten, es zeigt unseren Großen bei 14+1 SSW im 3D-Ultraschall von hinten. Es ist aus allen Schwangerschaften das Bild, auf dem man das meiste erkennt (obwohl ich gerade festgestellt habe, dass wir aus drei Schwangerschaften sicherlich 40 Bilder hier haben).

Die Schwangerschaft selbst war leider auch ziemlich komplikationsbehaftet, so war es kein Wunder, dass sie am Ende in einer vorzeitigen, sehr unschönen Einleitung mit gut 60 Stunden Dauerwehen und einigen Komplikationen unter der Geburt endete. Man sagt zwar, die Geburt sei vergessen, wenn das Kind erst einmal bei einem ist, das kann ich für mich allerdings gar nicht bestätigen. Im Nachgang war es vielleicht gut, dass ich bald wieder schwanger wurde, dadurch musste ich mich mit dem Thema zwangsläufig wieder auseinandersetzen und habe mich ein wenig ausgesöhnt (obwohl auch die zweite Geburt ähnlich unschön war und ein Ende mit Schrecken Saugglocke fand).
Die dritte Geburt war übrigens fast ein Traum – zwar wurde auch hier nach Blasensprung eingeleitet, unser Mädchen wurde aber völlig komplikationslos nach wenigen Stunden geboren, so dass wir 4 Stunden nach der Geburt schon wieder zuhause waren.

Wenn jemand fragt, welche Umstellung die schwierigste war, kann ich sagen, dass die 1. Geburt meine Gefühlswelt am meisten durcheinanderbrachte. Von völlig unabhängig zu einem Baby, das in den ersten Wochen sehr viel Zuneigung und Nähe brauchte, viel schrie und viel spuckte, geschah ein Wandel in unserem Leben, mit dem ich an manchen Tagen schon ein wenig haderte. Heute ist das längst vergessen und wir erfreuen uns mehr denn je an unserer Rasselbande, die nicht nur Chaos in unser Leben zaubert sondern uns und sich auch gegenseitig regelrecht mit Liebe überschüttet.

Die Namenswahl beim ersten Kind fiel einfach – wir hatten lange gewartet bis wir überhaupt über einen Namen nachdachten, unterhielten uns, es fielen zwei oder drei Namen, die jeweils einer von uns doof fand, ein paar Tage später sprach ich vor mich hin “du, wie wäre es eigentlich mit XY?” und der Name war beschlossene Sache. Und wir sind heute noch sehr zufrieden mit der Namenswahl. Bei Kind 2 hatten wir bis 40+4, dem Tag der Geburt, mehrere Namen auf einer Liste und konnten uns nicht einigen. Es sollte eine Entscheidung nach Augenschein werden. Ja, ich sehe euch den Kopf schütteln, aber wir waren uns beim ersten Anschauen des Kleinen einig wie er heißen sollte. Unser jüngerer Sohn hatte weißes Haar und der Name passte, es war schlicht ein Gefühl. Und: Er war weder ein Emil noch ein Linus. Der Name der Kleinen schwirrte mir schon seit Jahren im Kopf herum. Fräulein S. ist zwar kein Winterkind, hat aber mit ihren Brüdern dennoch den Schnee gemeinsam. Wir lieben ihren Namen sehr.

Das erste Spielzeug unseres Großen war übrigens eine Mullwindel – als Spuckkind lag natürlich immer eine neben ihm. Der Kleine liebte einen ganz einfachen Greifring, zweifarbig, ohne Geklapper und ohne Effekte. Unsere Jüngste spielt stundenlang mit Beißringen oder ihren Händchen.

Das soll es von uns für heute gewesen sein. Ich bin gespannt, was ihr zu erzählen habt.

_______________________________________________________

Würde ich heute gewinnen dürfen, wäre die Überraschungsbox mit den Breischüsseln und Trinklernbechern von Nûby eine perfekte Wahl. Dazu würde ich gerne den Babylolli von Babystrauss gewinnen und ihn einer Freundin zur baldigen Geburt schenken, der Babylolli ist eine ganz wunderbare Geschenkidee zur Geburt.
Für die Jungs wäre der Geschenkgutschein von Spielwelt ganz wunderbar, Lego und Playmobil lieben beide sehr.

Und, was habt ihr diese Woche zu erzählen?

Share on Twitter

Related posts:

  1. Eltern – Kind – Blogparade, Aufgabe 3: Es war einmal ein Buch
  2. Eltern – Kind – Blogparade: Aufgabe 1: Vorstellung
  3. Eltern – Kind – Blogparade, Aufgabe 4: Sparen mit Kindern

17 Kommentare

  1. Ein schöner Bericht, hat Spaß gemacht Ihn zu lesen!! Tja, die Umstellung nach der ersten Geburt ist wirklich nicht einfach. Stimme Dir zu. LG

  2. Das ist ein sehr interessantes Thema und obwohl ich eigentlich nie über meine Schwangerschaft schreiben wollte (warum auch,ohne besonderen Anlass???),freue ich mich jetzt sehr darauf!Ob ich es so gut schaffen werde wie du, die Wörter einzubinden,bezweifel ich;-) Dein Bericht ist super und das mit der Namenswahl kenne ich nur zu gut!!! So,dann will ich mich jetzt aber mal an deine Aufgabe setzen. lg kathrin

  3. Auch ein sehr schöner Bericht… es ist immer bewundernswert, wie ihr euch noch an die genauen Daten erinnert… Ich müsste erstmal nachschauen gehen… *räusper*…

    LG
    Zimtschnute

  4. Ich beneide dich sehr um deine 40 Ultraschallbilder, ich habe nur zwei vom Babymädchen und auf diesen kann man leider nicht viel erkennen, das finde ich immer noch schade. Aber das mit dem Fotografieren haben wir inzwischen aufgeholt ;-) Liebe Grüße, Sina

    • Wir haben leider nur ganz viele vom Anfang, die 3 D-Bilder sind größenteils nicht so schön geworden. :( Sollte ich noch einmal schwanger sein, buchen wir vermutlich alles dazu, was es an Bildern gibt, ist zwar auch schon zu fotografieren, wenn sie dann da sind, aber Bilder aus der Schwangerschaft sind für mich total bezaubernd :)

  5. Hi Du,
    Ein toller Artikel von Dir und “Alle Achtung” bei der Arbeit die du mit der Parade noch vor dir hast.Ich schicke dir ganz viel Kraft und vorallem spaß für uns alle.
    Lg jassi

  6. Toller Bericht.
    Schön, dass du nach zwei eher negativen Geburtserlebnissen dann auch noch eine schnelle Geburt erleben durftest.
    Ein schönes US-Bild. Von meinem gibt es leider nicht so viele, denn der kleine war im bauch sehr scheu und hat sich gerne hinter seiner Hand versteckt ;)
    Liebe Grüße
    Anni

  7. Schön zu lesen, dass einer genauso denkt wie ich

    Dieses Gefühlscaos nach der Geburt ist echt der Wahnsinn. Kira ist ja noch mein erstes Kind, aber da ndert sich soooo viel. Das Baby ist da, der ganze Tag richtet sich nach dem Kind, man hat kein eigenes Leben mehr, will man das ? Ich hab in der anfangszeit oft gezweifelt, ob es das richtige war und hab auch lange gebraucht alles sacken zu lassen, mit Hilfe von Hebamme und Psychloge. Inzwischen sind wir aber ein tolles Team und warten auf den positiven Test für ein zweites Baby

    Lg Carmen

  8. Mannoman, wenn man das liest, bin ich richtig froh, dass ich so eine “einfache” Geburt hatte.
    Ich glaube, dass kann sich kaum noch steigern, obwohl 4 Stunden wär auch nicht schlecht :)

  9. Stimmt, die Umstellung von keinem Kind auf ein Kind war die schwierigste… Ich weiß auch noch, dass ich in den ersten Tagen zu Hause manchmal so überhaupt nicht weiterwusste und die Sekunden gezählt habe, bis endlich meine liebe Nachsorgehebamme da war. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich mit Kind rundum wohl gefühlt habe.

    Und purer Horror, 60 Std. Dauerwehen….

    Liebe Grüße, Sandra

  10. avatar Tanja Huber

    21/01/2012 @ 11:38

    Hallo Kerstin. Schön, dass ich dich und deine Kids nun auch etwas näher kennenlernen konnte. Da hast du ja auch schon einiges mitmachen müssen während den Geburten. Bei uns dauerte die Geburt auch viele viele Stunden und kurz bevor der Oberarzt kam wegen einem evtl. Notkaiserschnitt, hat Sohnemann es sich schnell andersüberlegt und seinen Weg zu uns gefunden. Freue mich sehr auf die weiteren AUfgaben.
    LG Tanja

  11. Hallo,

    Noch jemand mit “Entscheidung nach Augenschein” Der Name unseres Kleinen wurde letztendlich auch von der Haarfarbe mitbestimmt. Diese hat sich zwar geändert, aber der Name passt trotzdem.
    Wir werden es wohl auch beim evtl Dritten wieder so machen.