12. Dezember 2016 · Kommentare deaktiviert für (Werbung) Aptawelt – Allergieprävention · Kategorien: geschrieben

Dass unsere Kinder für Allergien anfällig sein würden, wussten wir schon vor der Geburt, denn insbesondere in meiner Familie sind Allergien und Unverträglichkeiten weit verbreitet, Meine Mutter leidet von Geburt an an Asthma und reagiert außerdem auf Hausstaub und sehr viele Pollen. So geht es auch meiner Schwester, die jedes Jahr stärker mit Heuschnupfen zu kämpfen hat. Allergien haben immer auch eine erbliche Komponente und tatsächlich sind bereits 20 bis 30 % aller Babys und Kleinkinder davon betroffen.

Allergieprävention: Stillen ist das Beste für das Baby

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Vor dem ersten Kind habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht: Ich wusste, dass ich stillen werde, weil es einfach war (oder zumindest so klang…) und das Beste für das Kind ist. Muttermilch stärkt das Immunsystem und schützt außerdem vor Allergien bzw. senkt das Allergierisiko. Alternativ hatten wir HA-Nahrung (hypoallergen) im Haus für den Fall, dass es mit dem Stillen nicht gut klappen würde und wir auf Milchnahrung hätten umsteigen müssen. HA-Nahrung ist bei Kindern, die ein hohes Risiko mit sich bringen, an Allergien zu erkranken, eine Alternative zu Muttermilch. Bei dieser speziellen Form der Säuglingsmilchnahrung sind einzelne Eiweiße bereits aufgespalten, so dass das kindliche Immunsystem sie nicht mehr als Fremdeiweiße erkennen kann und allergische Reaktionen seltener zu beobachten sind.

Damals (2009) wurde noch empfohlen, Babys Immunsystem erst möglichst spät mit Allergenen aus der Nahrung zu konfrontieren. Kurz später ging man davon weg und rät heute dazu, kritischere Lebensmittel besser möglichst früh (bereits ab dem 5. Monat) zu füttern, so dass sich das Immunsystem besser darauf einstellen kann.

Können Allergien verhindert werden?

Allen prophylaktischen Maßnahmen gemein ist, dass sie das Allergierisiko lediglich senken. Es kann also sein, dass auch ein gestilltes Kind Allergien entwickelt (wie es zum Beispiel bei unserem Großen der Fall war, der mit knapp 8 Monaten seinen ersten Neurodermitisschub hatte). Trotzdem könnt ihr die Gefahr einer ausbrechenden Allergie eindämmen und reduzieren, indem ihr entweder stillt oder – wenn das nicht klappt – eine HA-Nahrung nutzt.

Um das persönliche Allergierisiko eures Babys einschätzen zu können, könnt ihr hier auf der Webseite von Aptawelt einen Fragebogen ausfüllen. Außerdem erfahrt ihr dort noch mehr über Babys Immunsystem.

Der Artikel entstand in Kooperation mit Milupa.

 

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